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Heike Maria Förster




 

"Heike Förster als Gilda spielt die innige Zuneigung zum Vater, aber auch schon die energische Bereitschaft des Abnabelns. Sie ist eine anmutige, schöne Frau, die begehrt sein will und selbst begehrt... Auch die heikle Sclußszene (Inszenierung: Konrad Chr. Göke) kein ästhetisches Desaster, nicht die singende Leiche im Sack. Auch hier will Rigoletto die Wahrheit verdrängen, da schleppt und zerrt er verzweifelt  den Körper seiner sterbenden, blutbefleckten Tochter über die Bühne und möchte so sehr, daß nicht sein kann, wasnicht sein darf... "(Wolfgang Lange, Feuilleton, Neue Zeit Berlin)

 


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Aufnahmen aus der Probe mit Marko Kassl, Akkordeon und Klarinette - Die Bilder werden beim Anklicken vergrößert - photographed by Alexander Wieschmann

70 Jahre "Reichskristallnacht" - 60 Jahre Israel

Zum Jahrestag, am 08. November 2008, hat die deutsche Neufassung des Musicals von
Georg Kreisler: "Heute Abend: Lola Blau"
Premiere im Theatersaal der Jüdischen Gemeinde Duisburg
in der neuerbauten Synagoge im Garten der Erinnerungen
am Duisburger Innenhafen.

In der Titelrolle: Heike Maria Förster, Vorstellungen, weitere Informationen



Heike Maria Förster wurde in Berlin geboren und wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf. Mit 7 Jahren erhielt sie ihren ersten Instrumentalunterricht in den Fächern Violine und Klavier. Kurz vor dem Abitur begann Heike Maria Förster ihren Gesangsunterricht unter der Obhut von Dr. Friedrich Ekkhardt, bei dem sie schließlich mit großem Erfolg ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin absolvierte. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei Prof. Eugen Rabbine in Weimar, bei Sylvia Geszty in Stuttgart.  Lilian Sukis in Salzburg und nahm erfolgreich an internationalen Gesangswettbewerben teil.

 

Seit 1991 ist Heike Maria Förster an verschiedenen Theatern in Deutschland engagiert und zu Gast. Sie sang in mehr als 30 Opern- und Operettenproduktionen u.a. die Frau Fluth in "Die lustigen Weiber von Windsor", die Baronin Freimann im "Wildschütz", die Eurydike in "Orpheus in der Unterwelt".



 

 

Ihre außergewöhnlichen darstellerischen Fähigkeiten kamen besonders bei ihrer Musette in Puccinis "La Boheme" zur Geltung. "Mimi-La Bohème", eine besondere Fassung dieser Oper, für ungewöhnliche Spielstätten, wurde bundesweit aufgeführt,  u.a. im Landschaftspark Duisburg Nord, einer der Spielstätten der Triennale in NRW, in der Lichthalle der Schachtanlage Pattberg, im Schwimmdock des Marinearsenals zum Stadtjubiläum Wilhelmshaven, in der Montagehalle des Mercedes-Werkes in Wörth. Das Ensemble wurde mit einer Einladung des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker nach Bellevue für diese, besonders bei jungen Leuten, überaus erfolgreiche Produktion, ausgezeichnet. Eine Fernsehaufzeichnung durch den MDR für die ARD rundete den großen Erfolg dieser Aufführung ab.



Besonders erfolgreich war sie mit den Partien der Gilda in Verdis "Rigoletto", Oscar in "Un ballo in maschera" und Nedda in Leoncavallos "Bajazzo". Darüber hinaus war sie neben zahlreichen Orchesterkonzerten beim ZDF-Sonntagskonzert ebenso zu Gast wie in der ARD-Sondersendung "Bio´s Bahnhof", aufgezeichnet in den Filmstudios Potsdam-Babelsberg.

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