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photographed by Alexander Wieschmann
Konrad Chr. Göke

 

 

Regisseur - Autor - Produzent

Schauspiel - Film und Fernsehen - Musiktheater

Vita

Kontakt:

eMail, Tel. 02841 - 78 00 55,
Fax 02841 - 78 00 54



2009

Georg Kreisler "Heute Abend: Lola Blau" Musical für eine Sängerin. Erstaufführung der Fassung für Akkordeon, Musikalische Bearbeitung: Marko Kassl mit Heike Maria Förster als Lola Blau. Die Aufführung eröffnete am 15. September in Wien die Spielzeit 2009 / 2010 am Stadttheater Walfischgasse. Das Hörbuch mit Musik, Georg Kreisler: "Lola Blau - gelebte Zeitgeschichte von 1938 - 1953" ist als Doppel CD mit umfangreichem Booklet über den o. g. Interntauftritt und bei den Aufführungen erhältlich.


2010

"Mimi - La Bohème" deutschsprachige Neufassung, Idee, Buch und Regie: Konrad Chr. Göke hatte am 06. Mai 2010 am Brandenburger Theater Premiere. Es spielten die Brandenburger Symphonikern unter der Leitung von GMD Michael Helmrath, Ausstattung: Rainer Stute. Eine Produktion für den Theaterverbund Potsdam, Frankfurt / Oder, Brandenburg - Erstbegegnung Musiktheater.

weitere Projekte:

Mord im Hafen

OpernCircus

 







Bilder zur "Stella", fotografiert von Wolfgang Weimer, Puccinis "La Bohème" bei der Fernsehaufzeichnung Bios Bahnhof Potsdam und im Mercedes LKW Werk Wörth.





"Interieur" von Maurice Maeterlinck mit Michael Schreiner am Schloßtheater Moers fotografiert für den Stern von W. Peterhofen, Porträt, "Der Mann in der Schlangenhaut" Tennessee Williams

 

Herkunft

Meine Familie stammt aus dem ostpreußischen Memel. Nach der Flucht beendete meine Mutter ihr Medizinstudium in Göttingen, dort bin ich geboren und die ersten Jahre aufgewachsen.

Theater, der Faszination bin ich als kleiner Junge erlegen, da saßen wir im ersten Rang des Deutschen Theaters in Göttingen. Auf der Bühne, auf einem Stuhl, alleine, ein Mann. Er las vor, am 1. Weihnachtstag, das Märchen: "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren". Das war Heinz Hilpert.

Hannover

Studium Deutsch, Geschichte und Politik

Boulevard und Avantgarde

Offiziell am Studieren, inoffiziell längst beim Theater. Zuerst Boulevard, Neues Theater Hannover, unter James v. Berlepsch. Da habe ich alles gemacht, Karten abgerissen, den Vorhang gezogen, das Licht bedient, Knöpfe angenäht, die Bühne umgebaut, vom Chinesen im Erdgeschoss, wir waren die Kellerkinder, das Bühnenessen geholt, für das Stück: "Bleib doch zum Frühstück", 2. Akt. In dieser Zeit alles an Fernseh- und Filmprominenz kennen gelernt, was in den 70er Jahren  bundesrepublikanische Berühmtheit genoss und viel gelernt. James v. Berlepsch eröffnete dann, als Avantgardebühne die Kammerspiele im Künstlerhaus, dort "Wer hat Angst vor Virginia Woolf", Günter Büch inszenierte. Ich, in beiden Häusern Regieassistent, Dramaturg, Abendspielleiter, Bühnentechniker und, und, und....

 






"Tosca", Potsdam (Foto:Maximilian Jauk), "Klassenfeind" von Nigel Williams, Regensburg, mit Christian Fischer, Frank Hangen und Linda Sixt, "Totenfloß" von Harald Müller, Marburg

Landesbühne Hannover

Regieassistent mit Spielverpflichtung, Intendant Reinhold Rüdiger, "Sommernachtstraum" in den Herrenhäuser Gärten. Helmut Käutner bei der Regiearbeit, alles an kleinen Rollen, Edelstatisterie, gespielt, was einem zwischen die Finger kam. Stadttheater Hildesheim, dort Dramaturg, Leiter der Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Regieassistent, Intendant Pierre Léon, zur gleichen Zeit waren dort Holk Freytag und der Bühnenbildner und Ausstatter Jörg Domenik.

Schloßtheater Moers

Stellvertreter des Intendanten Holk Freytag und Regisseur am damals kleinsten, aber berühmtesten, Stadttheater der Republik. Vier Inszenierungen darunter "Hundert Mann und ein Befehl" eine Revue von mir u.a. mit Ulrike Kriener und Volker Lippmann. Für das gesamte Ensemble rund um Holk Freytag theaterbesessene Tage mit Heiner Müller, zigarrerauchend, hochprozentiges trinkend und immer dabei, mit genialen Ausstattungen, Jörg Domenik.






"Bohème" Fernsehaufzeichnung für die ARD fotografiert von Horst Wackerbarth mit Gerd Christof. Erste Musiktheateraufführung in der Gebläsehalle, Landschaftspark Duisburg Nord, ehemaliges Stahlwerk, heutige Spielstätte der Ruhrtriennale mit Heike Maria Förster und Mario Welker, "Der Liebhaber", Schloßtheater Moers, mit Gabriela Fritsche und Michael Schreiner


Theater und Philharmonie Essen

Nach Moers in das Leitungsteam von Theater und Philharmonie Essen, dort Heiner Müllers "Philokthet" inszeniert und dann auf Reisen, Baden-Baden, Staatstheater Mainz, Alte Oper Franfurt, Marburger Schauspiel, Saarbrücken. 

Regensburg 

Oberspielleiter für Musiktheater und Schauspiel, zusammen mit Bernd Palma, am Regensburger Theater, Intendanz Marietheres List, dort der Einstieg in das Musiktheater mit Mozarts "Entführung aus dem Serail".






"Tosca", Potsdam, "Rigoletto" mit Dirk Sagemüller und Heike Maria Förster, Brandenburg, bei den Aufnahmen zu den Hörspielopern für die Deutsche Grammophon in den Tonstudios Babelsberg

Pressestimmen

"Dirk Galubas Philoktet ist mal ein keifendes Monster, ist in seiner Hilflosigkeit auch wieder anrührend. Konrad Chr. Göke, der bereits am Moerser Schloßtheater erfolgreich inszenierte, nötigt seinen Schauspielern ( außerdem: Matthias Brüggemann, Sebastian Dominik) ein hohes Maß an Körperbeherrschung ab und achtet sorgsam darauf, daß die bildhaft-kraftvolle, dennoch versponnene Sprache Müllers nicht im Schwulst erstickt, sondern zum eindrucksvollen Mittler des grausamen Geschehens wird..."WAZ ( Michael Stenger)

"Eine Aufführung wie nicht von dieser Welt, in der sich der Vesucher in einen romantischen Film versetzt glaubt. Nicht das Theater ist der Schauplatz, sondern der umliegende Schloßpark. Konrad Chr. Göke raffte den kurzen Text rigoros, in der richtigen Einsicht,daß die Dramaturgie des Symbolismus Bilder an die Stelle von Handlung setzt,und fügte eine Exposition hinzu - die Bergung der Leiche..." Maurice Maeterlinck "Intérieur" (Deutsche Erstaufführung) Theater heute (Werner Schulze-Reimpell)

"Konrad Chr. Göke hat diesen Kotzbrocken von einem Stück inszeniert, gelungen ist starkes Theater, wenn nicht die beste, so doch die interessanteste Schauspielinszenierung dieser Saison, eine grandios.erschütternde Ensembleleistung..." Nigel Williams"Klassenfeind" Die Woche (Harald Raab)

 






"Bohème" mit Annelie Leuthäuser und Thomas Kießling, Dreharbeiten beim Hessischen Rundfunk mit dem Tatort Kameramann Jürgen Herrmann und Edgar M. Böhlke


Beim Hessischen und Westdeutschen Rundfunk

 

“Totenfloss“ von Harald Mueller am Staatstheater Mainz und am Marburger Schauspiel brachten den Einsteig beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt. Für das Landesstudio Wiesbaden, für die Hessenschau für Jürgen Kritz, Wilfried F. Schoeller und Franziska Kutschera entstanden viele Berichte für die Kulturmagazine, zur Frankfurter Buchmesse etc.,etc.  Ich habe alles gedreht und über alles berichtet, was man mich machen ließ und Drehbücher geschrieben, viele.  Einige davon wurden als 20 bis 30-minütige Spielfilme unter meiner Regie verfilmt u.a. mit Edgar M. Böhlke, Julia Biedermann, Nadja Engelbrecht, Frank Hangen, Angelika Ladurner, Iris Werlin.   






Gioacchino Rossini: La Cenerentola -Aschenputtel am Staatstheater Schwerin, Foto: Sigrid Meixner, "Philoktet" von Heiner Müller am Theater Essen, Foto: Leonie See

Wiedervereinigung

Lebhafte Diskussionen in der Kantine des Theaters der Freundschaft, in der noch Hauptstadt der DDR. In den Straßen der "smell of freedom", endlose Versuche über Telefonleitungen zu telefonieren, aus den Leitungen kommt kochend heißes Wasser. Ich kann in meiner Wohnung in Ost-Berlin im Badezimmer Tee kochen. Eine der ersten Ost-West-Produktionen, Rossinis: La Cenerentola - Aschenputtel, Musiktheater für Kinder. Erstaufführung im Rahmen der Internationalen Opernfestspiele des Landes Baden-Württemberg, aufgezeichnet und veröffentlicht von der Deutschen Grammophon, wie auch andere Produktionen dieser Reihe. Cenerentola erlebte bisher weit über hundert Aufführungen in Hamburg: Kampnagelfabrik, Berlin: Hebbel Theater, Staatstheater Schwerin und so weiter.

 







Puccinis " Mimi - La Bohème"

Einer der größten Erfolge, mit weit über 50 Aufführungen, meine Inszenierung: "Mimi-La Bohème". Puccinis Oper in einer deutschen Neuübersetzung und Fassung von mir und dem Dirigenten und Komponisten Stefan Malzew, konzentriert auf die Bohemiens rund um Mimi und Musette, wurde an spektakulären Orten aufgeführt. Im Schwimmmdock der Bundesmarine in Wilhelmshaven, im Landschaftspark Duisburg- Nord, in der Montagehalle des Mercedes Werkes in Wörth, in der Bundeskunsthalle in Bonn, um nur einige Beispiele zu nennen . In der ehemaligen Kesselfabrik in Düsseldorf wurde die Oper  für die ARD aufgezeichnet. Musiktheater, das besonders von einem Publikum gefeiert wurde, dass in den Opernhäuser nur selten anzutreffen ist.

Der große Erfolg führte zur Einladung des Ensembles zum Empfang beim damaligen Bundespräsidenten Richard v. Weizsäcker nach Schloß Bellevue.

Musikalische Leitung: Heiko Mathias Förster, damals GMD der Brandenburger Symphoniker, anschließend Chefdirigent der Münchner Symphoniker, heute GMD der Neuen Philharmonie Westfalen. 





Bilder aus den Inszenierungen von Rossinis "Barbier" und Nicolais "Lustigen Weibern von Windsor"


Musiktheater für Kinder

Beginnend mit Mozarts: Die kleine Entführung, u.a. in der Alten Oper Frankfurt über Tamino- Pamina und die Zauberflöte bis hin zu Georg Friedrich Händels: Die Zauberinsel der Alcina, entstanden über die Jahre eine ganze Reihe von Kinderopern. Als Hörspielopern für Kinder wurden sie u.a mehrfach von NDR, MDR, DeutschlandRadio, Radio Bremen ausgestrahlt.

Ganz wesentlich entstanden diese Bearbeitungen als work in progress in Zusammenarbeit mit den beteiligten  Dirigenten und Komponisten,  Serge Weber, Stefan Malzew und Oliver Pohl. Keine Stunde mit Ihnen möchte ich missen.

 

 





Pressestimmen

"Heike Förster als Gilda spielt die innige Zuneigung zum Vater, aber auch schon die energische Bereitschaft des Abnabelns. Sie ist eine anmutige, schöne Frau, die begehrt sein will und selbst begehrt... Auch die heikle Schlußszene kein ästhetisches Desaster, nicht die singende Leiche im Sack. Auch hier will Rigoletto die Wahrheit verdrängen, da schleppt und zerrt er verzweifelt  den Körper seiner sterbenden, blutbefleckten Tochter über die Bühne und möchte so sehr, daß nicht sein kann, wasnicht sein darf... "(Wolfgang Lange, Feuilleton, Neue Zeit Berlin)

"Dreizehn Minuten Schlußapplaus mit stehenden Ovationen für Puccinis LA BOHÈME. Es war eine ergreifende Begegnung mit den sympatischen, hochtalentierten jungen Künstlern. Das Publikum dankte am Wochenende  für einen emotionsgeladenen Premierenabend mit Bravorufen und herzlichem Applaus..." ( Berliner Kurier am Morgen, Christian Kozic)